Fraktion im Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen

proraDie Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen zeigt sich alarmiert über die dramatische Situation im historischen Komplex Prora auf der Insel Rügen. Fördermittel für das geplante Dokumentationszentrum stehen auf der Kippe, Teile der bestehenden Einrichtungen sind insolvenzgefährdet, und ein verbindlicher, zukunftsfähiger Plan fehlt weiterhin.

Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg macht deutlich: „Die Verantwortung liegt eindeutig bei der Landesregierung. Seit Jahren wird über Prora diskutiert, doch konkrete Schritte, um Fördermittel zu sichern und den Standort nachhaltig zu entwickeln, werden nicht unternommen. Dieses administrative Zögern gefährdet das Projekt und die erinnerungskulturelle Arbeit vor Ort.“

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Mathias Löttge ergänzt: „Prora ist ein Ort von nationaler Bedeutung. Die Landesregierung muss endlich einen verbindlichen Masterplan vorlegen, der die finanzielle Absicherung, die Nutzungsperspektiven und die historische Aufarbeitung umfasst. Alles andere wäre ein fahrlässiger Umgang mit unserem kulturellen Erbe.“

Kreistagsmitglied Dr. Carmen Kannengiesser betont: „Es geht hier nicht nur um ein Bauprojekt. Es geht um die Verantwortung, einen Ort zu erhalten, der unsere Geschichte sichtbar macht und der Bildung, Forschung und Erinnerung dient. Die Landesregierung kann sich nicht weiter hinter Verwaltungsprozessen verstecken – sie muss handeln, bevor Fördermittel verfallen und die Situation unkontrollierbar wird.“

Die Fraktion fordert, dass die Landesregierung unverzüglich die erforderlichen Schritte einleitet, um Prora finanziell abzusichern, den geplanten Ausbau des Dokumentationszentrums zu ermöglichen und eine langfristige, nachhaltige Entwicklung für den gesamten Komplex sicherzustellen. „Die Menschen in unserer Region und die Besucher aus ganz Deutschland erwarten, dass Prora nicht weiter ein Projekt im Schwebezustand bleibt“, so Gerd Scharmberg abschließend.

Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen

frauentagDie Mitglieder der Fraktion Bürger für Stralsund/ FDP/ VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen und die Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner wünschen zum Frauentag 2026 allen Frauen einen schönen Tag mit vielen wunderbaren Erlebnissen.

Fraktion BfS/FDP/VR+

spritpreiseDie Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen kritisiert die anhaltend stark steigenden Preise für Benzin, Diesel und Gas in Deutschland. Aktuelle Vergleiche zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland nach wie vor die höchsten Energiepreise in Europa zahlen. Für viele Haushalte, Pendler und Unternehmen wird die Lage zunehmend untragbar. Die Fraktion hält es für völlig inakzeptabel, dass die Bürgerinnen und Bürger hierzulande deutlich stärker belastet werden als in unseren europäischen Nachbarländern.

Der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg erklärt:

„Die derzeitige Preisentwicklung bei Benzin, Diesel und Gas ist eine immense Belastung für die Bevölkerung. Es ist nicht hinnehmbar, dass Deutschland im europäischen Vergleich an der Spitze steht. Die Bundesregierung muss sofort Maßnahmen ergreifen – kurzfristige Steuerentlastungen, Abgabenreduzierungen und klare Preisobergrenzen sind dringend erforderlich, um die Kaufkraft der Menschen zu schützen.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Löttge ergänzt:

„Die Menschen erwarten, dass ihre Belastung spürbar reduziert wird. Es ist Aufgabe von Bundesregierung und Landesregierung, kurzfristig Entlastung zu schaffen und die steigenden Kosten für Haushalte und Unternehmen abzufedern.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Haack betont:

„Die Landesregierung darf sich nicht auf Bundesentscheidungen verlassen. Sie muss die Interessen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv vertreten und selbst Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören die Anpassung regionaler Energieabgaben und Unterstützung von Initiativen, die die Energiepreise stabilisieren. Es ist schlicht nicht akzeptabel, dass die Menschen in Deutschland und speziell in unserer Region die höchsten Energiepreise Europas zahlen.“

Die Fraktion fordert konkrete Maßnahmen:

  • Sofortige Senkung der Energiesteuern auf Benzin, Diesel und Gas, um die Belastung für Bürgerinnen und Bürger spürbar zu reduzieren.
  • Verbindliche Preisobergrenzen und transparente Preisgestaltung bei Energieanbietern, um unverhältnismäßige Preissteigerungen zu verhindern.
  • Langfristige Strategien zur Versorgungssicherheit und zur Stabilisierung der Energiepreise in Mecklenburg-Vorpommern, die bezahlbar, verlässlich und sozialverträglich sind.
  • Vergleichbare Energiepreise zu europäischen Nachbarländern, um Wettbewerbsnachteile für Unternehmen zu vermeiden und die Lebenshaltungskosten der Bevölkerung zu senken.

Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ fordert eine zeitnahe, transparente und wirksame Umsetzung dieser Maßnahmen, um die Bevölkerung vor weiteren Preisexplosionen zu schützen. Untätigkeit oder Verzögerungen sind in dieser Lage keine Option.

Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen

tauwetterDie Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen spricht allen Einsatzkräften ihren ausdrücklichen, tief empfundenen Dank und höchste Anerkennung für die Leistungen während des anhaltenden Tauwetters aus. Die Vielzahl der Einsätze im gesamten Kreisgebiet hat erneut gezeigt, wie leistungsfähig und engagiert die Gefahrenabwehrstrukturen im Landkreis aufgestellt sind.

„Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll verdeutlicht, wie unverzichtbar unsere Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk sowie die Mitarbeitenden der Leitstellen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind. 316 Einsatzstellen im gesamten Kreisgebiet stehen für eine enorme Kraftanstrengung. Hinter jeder einzelnen Zahl stehen konkrete Herausforderungen, schwierige Entscheidungen und oftmals körperlich belastende Einsätze unter widrigen Bedingungen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende.

Besonders hervorzuheben sei das außerordentliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitstehen, um anderen zu helfen – häufig unter Zurückstellung beruflicher und familiärer Verpflichtungen. Dieses Verantwortungsbewusstsein verdient größten Respekt. Unsere Gesellschaft kann stolz auf diese Frauen und Männer sein“, so der Fraktionsvorsitzende weiter.

Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, betont:
„Die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hat maßgeblich dazu beigetragen, Schäden zu begrenzen und Gefahren schnell zu beseitigen. Besonders beeindruckend ist die ruhige und besonnene Arbeitsweise vor Ort. Das schafft Vertrauen in staatliches Handeln und stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.“

Mathias Löttge, ebenfalls stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt:
„Extremwetterlagen stellen unsere Infrastruktur zunehmend auf die Probe. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf die Einsatzkräfte jederzeit verlassen können. Ihr Engagement, ihre Fachkenntnis und ihre Einsatzbereitschaft sind ein tragendes Fundament unseres Gemeinwesens. Dafür gebührt ihnen nicht nur Dank, sondern nachhaltige Wertschätzung.“

Die Fraktion würdigt ausdrücklich auch die koordinierende Arbeit in den Leitstellen sowie die Unterstützung durch kommunale Mitarbeitende und weitere Beteiligte im Hintergrund, die oftmals weniger sichtbar, aber ebenso unverzichtbar zum Gelingen der Einsätze beigetragen haben.

„Unser aufrichtiger Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die in diesen Tagen Verantwortung übernommen haben. Sie haben mit großem persönlichen Einsatz dazu beigetragen, Menschen zu schützen, Schäden zu begrenzen und Sicherheit zu gewährleisten. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung“, so die Fraktion abschließend.

Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen

geburtshilfeSTRALSUND – Die Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ schlägt Alarm: Die geburtshilfliche Versorgung im Landkreis Vorpommern-Rügen steht unter massivem Druck. Lange Anfahrtswege, unsichere Kapazitäten und strukturelle Engpässe sorgen bei werdenden Eltern für berechtigte Verunsicherung. Für die Fraktion ist klar: Hier geht es nicht um eine Randfrage, sondern um die elementare medizinische Grundversorgung und um die Zukunftsfähigkeit unserer Region.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass werdende Mütter in einem Flächenlandkreis wie Vorpommern-Rügen bei einsetzender Geburt erst klären müssen, wo sie überhaupt sicher versorgt werden können“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Gerd Scharmberg. „Wer Familien in der Region halten und junge Menschen für unsere Heimat gewinnen will, muss für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehört eine erreichbare, leistungsfähige Geburtshilfe. Alles andere sendet ein fatales Signal.“

Die Fraktion fordert ein klares und verbindliches Konzept zur dauerhaften Sicherung der geburtshilflichen Versorgung im Landkreis. Es reicht nicht aus, auf strukturelle Zwänge oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu verweisen. Politik und Klinikträger stehen gleichermaßen in der Verantwortung, tragfähige Lösungen zu entwickeln, Fachpersonal zu gewinnen und verlässliche Kapazitäten vorzuhalten. Werdende Eltern brauchen Planungssicherheit – keine Unsicherheit im sensibelsten Moment ihres Lebens.

Auch das Kreistagsmitglied Dr. Carmen Kannengiesser mahnt entschlossenes Handeln an: „Wenn wir zulassen, dass die Geburtshilfe weiter ausgedünnt wird, verschärfen wir die bestehenden Probleme im ländlichen Raum erheblich. Familien dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass ihre Bedürfnisse zweitrangig sind. Es ist Aufgabe der politischen Verantwortungsträger, hier Druck zu machen und konkrete Lösungen durchzusetzen.“

Für Bürger für Stralsund / FDP / VR+ steht fest: Eine starke Region braucht starke Familien – und starke Familien brauchen eine verlässliche medizinische Versorgung von Anfang an.

Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen

LNG TerminalDie Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ im Kreistag Vorpommern-Rügen spricht eine deutliche Warnung aus: Das LNG-Terminal im Hafen Mukran ist nicht nur eine ökologische und wirtschaftliche Fehlkonstruktion, sondern ein Paradebeispiel für politische Kurzsichtigkeit auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger unserer Region.

Dr. Carmen Kannengiesser, Kreistagsmitglied, erklärt:

„Dieses Projekt ist ein Lehrstück dafür, wie politische Symbolpolitik Natur, Anwohner und Verstand ignoriert. Sensiblen Küstenökosystemen wird der Garaus gemacht, während die Betreiber Generatoren laufen lassen, die Lärm und Abgase in die Region blasen. Das Vorsorgeprinzip des Umweltrechts wird hier mit Füßen getreten – und die Bundesregierung schaut zu.“

Die Zusagen, die Politik und Betreiber den Menschen gegeben haben, sind leere Versprechen. Technische Lösungen wie eine landgestützte Stromversorgung für den Betrieb wurden nicht umgesetzt. Die Bevölkerung zahlt den Preis für eine Planung, die weder modern noch nachhaltig ist.

Gerd Scharmberg, Fraktionsvorsitzender, kommentiert scharf:

„Man hat den Menschen versprochen, dass dieses Terminal störungsfrei und emissionsarm läuft. Die Realität: ein Dauerlärm, stinkende Abgase und eine industrielle Großanlage mitten in einer Küstenregion, die vor Lebensqualität nur so strotzt. Das ist Betrug an der Region.“

Neben der Umweltbelastung offenbart das Terminal logistische und wirtschaftliche Schwächen, die es unmöglich machen, von einem stabilen Beitrag zur deutschen Gasversorgung zu sprechen. Zahlreiche bestehende LNG-Terminals sind bereits unterausgelastet – das Prestigeprojekt Mukran liefert in Wirklichkeit keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit, ist aber teuer und riskant.

Mathias Löttge, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verdeutlicht:

„Milliarden werden in ein Prestigeprojekt gepumpt, das weder wirtschaftlich tragfähig noch energiewirtschaftlich notwendig ist. Das Terminal ist ein Monument politischen Versagens – ein Symbol dafür, wie Ideologie Vorrang vor Sachverstand bekommt.“

Thomas Haack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, fordert:

„Bundes- und Landesregierung müssen endlich Farbe bekennen. Wir erwarten konkrete Maßnahmen, um die offensichtlichen Missstände zu beheben. Wenn Politik zulässt, dass Zusagen gebrochen und Umweltstandards aufgeweicht werden, verliert sie ihre Legitimation.“

Forderungen der Fraktion:

  • Unabhängige Neubewertung der Umwelt- und Lärmbelastungen
  • Sofortige Umsetzung technischer Maßnahmen zur Emissions- und Lärmreduzierung
  • Vollständige Transparenz über Kosten, Subventionen und Betrieb
  • Energiepolitische Gesamtprüfung des LNG-Standorts unter realistischen Versorgungsszenarien

Die Region Vorpommern-Rügen darf nicht länger zum Versuchsfeld fehlgeleiteter Energiepolitik gemacht werden. Das LNG-Terminal in Mukran ist ein politisches Prestigeprojekt auf Kosten von Natur, Anwohnern und rationaler Energieplanung – Kritiker hatten recht. Es ist höchste Zeit, dass Verantwortliche handeln, bevor der Schaden irreversibel wird.

Fraktion BfS/FDP/VR+
Kreistag Vorpommern-Rügen

krankenwagenDie Fraktion Bürger für Stralsund / FDP / VR+ hat sich an den Landrat von Vorpommern-Rügen gewandt, um sich über die aktuelle Situation im Rettungsdienst und bei der Notfallversorgung im Landkreis zu informieren.

Ziel der Anfrage ist es, einen umfassenden Überblick über die Personalausstattung, die Einsatzbereitschaft sowie bestehende Strategien zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften zu erhalten. So soll die Fraktion fundiert beurteilen können, ob und welche Maßnahmen zur langfristigen Sicherstellung der Notfallversorgung notwendig sind.

„Wir wollen zunächst die Fakten kennen, bevor wir Schlüsse ziehen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Gerd Scharmberg.

Seine Stellvertreter fügen hinzu:

  • Thomas Haack: „Es ist wichtig, die Lage transparent zu erfassen, um später gezielt Verbesserungen vorschlagen zu können.“
  • Mathias Löttge: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen sicher sein, dass die Versorgung im Notfall zuverlässig funktioniert. Die Antworten auf unsere Anfrage helfen uns, die Situation richtig einzuschätzen.“

Die Fraktion hat daher eine schriftliche Anfrage an den Landrat gestellt, in der unter anderem nach aktuellen Mitarbeiterzahlen, offenen Stellen und geplanten Maßnahmen für kurzfristige und mittelfristige Personalplanung gefragt wird.

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